Reisen 2016 Indien Blumen Hazrat Nizamuddin

Von New York über Osttirol bis Indien: Rückblick auf 2016

Müsste man nicht eigentlich im Januar quietschlebendig sein? Gemäß dem Motto „Neues Jahr, neues Glück“ die Ärmel hochkrempeln und dem neuen Jahr voller Elan und Tatendrang gegenübertreten? Wie kommt es, dass einem dieser Tage, nach dem Glitzer und Glitter rund um Weihnachten und Silvester, so häufig die Decke auf den Kopf fällt und die Energie irgendwie auf Sparflamme dümpelt?

Post Travel Blues oder Januar Blues?

Letzten Januar habe ich das dem Post Travel Blues zugeschrieben. Nach fast vier Monaten in Indien wieder mein Leben in München aufzunehmen fiel mir verdammt schwer. Wenn ich mich an Anfang 2016 zurückerinnere, tauchen graue, kalte, kurze Tage auf, in denen mich nicht sonderlich viel begeistern konnte hier und ich mich bemitleidet habe, wieder in Deutschland zu sein. Am liebsten wäre ich sofort wieder aufgebrochen in sonnigere, wärmere Gefilde.

Das habe ich dann allerdings nicht gemacht. Ich hatte einen großen Berg Reiseartikel abzuarbeiten – die Kooperationspartner, die den Großteil meiner Zeit in Indien unterstützt hatten, wollten zufrieden gestellt werden. Außerdem musste ich Geld verdienen, die zarten Fäden weiterspinnen, die ich in Sachen Selbständigkeit vor der Reise aufgenommen hatte. Und neue Fäden spinnen. München ist teuer. Am Reisehorizont zeichnete sich kein einziger Lichtschimmer ab. Ähnlich wie im Moment. Außer vielen Reiseträumen und einer ersten Reiseidee ist da noch nicht viel. Ist das dann der „Non Travel Blues“, den ich gerade schiebe? Oder der Januar Blues?

This is the funk that you enter when the holiday season is over. It starts on January 2nd and lasts at least until February 1st. It is an unpleasant time because the holiday season is over, spring is a ways off, the weather is cold and the only movies are lousy January movies. Super Bowl Sunday can be a good cure for this condition.
– Urban Dictionary –

Mein Reisejahr 2016: Europa, USA, Indien und Afrika

Super Bowl Sunday. Lieber Gilmore Girls. Oder Namaste Bitches. Oder da, wo noch keine Reisepläne sind, welche schmieden. Wie mit meinem Bloggerkollegen SUP Matrose zum Stand-Up-Paddling und Sightseeing nach Riga fliegen zum Beispiel. Oder mit Kuschelsocken und einer Tasse dampfendem Tee auf der Couch in Reiserinnerungen schwelgen. Das habe ich gestern Abend gemacht. Und dabei festgestellt: So mau und zäh 2016 gestartet ist, so schwungvoll hat es sich entwickelt. In vielerlei Beziehung, reisetechnisch und beruflich. Was irgendwie eng miteinander zusammenhängt, aber dazu später.

Mein Reisejahr 2016: viel Europa, USA, Afrika und – wer hätte es gedacht – Indien. Allerdings dieses Mal nur für eine kurze Stippvisite. Doch der Reihe nach. Auf so viele Reisetage wie 2016 bin ich natürlich nicht gekommen, aber immerhin auf über 50 Tage, verteilt auf vier Kontinente.

#Juni: Kroatien – rote Dächer und blaues Meer in Dubrovnik

Kroatien hatte ich lange Zeit überhaupt nicht auf dem Schirm. Während sich die Münchner Freunde Sommer für Sommer mit dem Auto aufmachten zum Segeln an die kroatische Adria, habe ich jedes Mal abgelehnt. Ich sparte meine Urlaubstage auf, um im Winter in die Ferne zu fliegen. Nach diesem Sommer weiß ich, was ich verpasst habe. Gerne hätte ich aus den 4 Tagen in Dubrovnik 14 Tage gemacht und noch einen Segeltörn drangehangen und die kroatische Inselwelt zu erkunden.

Those who are looking for paradise on earth, should come and see Dubrovnik.
– George Bernard Shaw –

Immerhin reichte meine Zeit in Dubrovnik für einen Tag Mini-Insel-Hopping zu den Elafiten. Die Richard-Löwenherz-Insel Lokrum habe ich natürlich auch besucht. In die hübsche Altstadt von Dubvrovnik habe ich mich sofort verliebt. Mit einem Schokoladen-Bitterorange-Eis in der Hand lässt es sich wunderbar durch die verwinkelten Gassen schlendern. Von der Stadtmauer oder dem Hausberg Sred auf die charakteristischen roten Dächer und die Kuppeln der vielen Basiliken und Kirchen hinabblicken. Danach auf dem Felsplateau der Buza Bar den Sonnunergang genießen. Dubrovnik hat in mir die Lust geweckt, nicht nur Kroatien, sondern auch die angrenzenden Länder kennenzulernen. Montenegro, Albanien – alles nur ein Katzensprung entfernt.

Mehr zu Dubrovnik könnt Ihr hier lesen:
Kroatien: 5 Gründe, sich in Dubrovnik zu verlieben

Reisen 2016 Dubrovnik Old City

Reisen 2016 Dubrovnik Old City Buza Bar

Reisen 2016 Dubrovnik Lokrum

#Juni: Stockholm – Skandi Coolness und Schärengarten

Stockholm, das hatte ich wiederum schon lange auf dem Radar. Irgendwie hat es sich letztlich aber nie ergeben. Ende Juni bin ich dann endlich im Land der Fika gewesen, der Kaffeepause mit Zimtschnecke – wie gemacht für mich! Am meisten hat mich in Stockholm die Lässigkeit bei gleichzeitiger Hipness beeindruckt, Skandi Coolness nennt man das wohl. Das hippste Viertel ist eindeutig Södermalm, hier hat es mich in den wenigen Tagen in Stockholm immer wieder hingezogen. Norrmalm mit seinen Vintage Boutiquen und Galerien hat mich ebenfalls begeistert. Ich glaube, ich habe selten so viel Fisch und Meeresfrüchte innerhalb kürzester Zeit gegessen wie in Stockholm, kein Wunder, die Ostsee liegt direkt vor der Haustür. So bin ich an zwei Tagen auch in den Schärengarten herausgeschippert, bis nach Sandham, wo ich gerne nochmal für länger im Hochsommer herkommen würde.

Mehr zu Stockholm gibt es hier:
Hipstermania in trendy Södermalm, das Brooklyn Stockholms

Rückblick Reisen 2016 Stockholm Södermalm

Rückblick Reisen 2016 Stockholm Schärengarten Fjäderholmen

Rückblick Reisen 2016 Stockholm Sandhamn

#Juli: Fourty Shades of Green in Irland

Grün, grüner am grünsten war der Juli für mich, denn da war ich zum ersten Mal in Irland. Von Shannon ging es sofort zu einem der Höhepunkte der Reise – zu den legendären Cliffs of Moher, was für ein Naturschönheit. Ein paar Kilometer weiter, in Lahinch, habe ich Surfunterricht genommen, ein Wahnsinnsgefühl, wenn es einem gelingt, auf dem Brett zu stehen und sich auf den Wellen zum Ufer treiben zu lassen. Beim Klettern in The Burren war ich weniger mutig, beim „Abseiling“ habe ich Angst bekommen, aber zumindest das Hochklettern an den Klippen habe ich unbeschadet überstanden. Teatime mit Scones in Doolin, Austern mit Guiness in Bunratty, Fish & Chips in Limerick, Baileys auf dem Lough Derg, lauschige Pubs in Nenagh, dazu eine traumhafte Landschaft – der Südwesten Irlands ist einfach wunderschön.

Mehr zu Irland gibt es auf Coconut Sports, dem Blog von Franzi, die ich auf dieser Reise vertreten durfte:
Der Südwesten Irlands: Kühe, Klippen & perfekte Wellen

Reisen 2016 Irland Cliffs of Moher

Reisen 2016 Irland The Burren

Reisen 2016 Irland Lahinch Surfen

Reisen 2016 Irland Lahinch Surfen

#August: Durch die Straßenschluchten von Manhattan

Seit ich nach dem Studium ein Praktikum ein New York gemacht habe, bin ich dieser Stadt verfallen. Diesem „concrete jungle where dreams are made of“. Nach viel zu vielen Jahren Abstinenz war es diesen Sommer endlich nochmal einmal so weit: Eine Woche in der Stadt, in der Schlaf zur Nebensache wird. Wenn ich an New York denke, denke ich an Rooftoop-Barhopping, unzählige Pastrami- und Bagel-and-Lox-Sandwiches, Cupcakes, viele, viele Kilometer zu Fuß durch die Straßenschluchten, in der sich die schwüle Augusthitze staut. An Ausflüge nach Brooklyn und ans Meer, nach Coney Island, wo die Luft mit dem Duft von fettigem Hot Dog geschwängert ist. Ich denke an gigantomanisch große, fluffige Pancakes, an die Ruderboote auf dem See im Cental Park, den unbeschreiblichen Ausblick vom One World Observatory. Und weiß: Bis zum nächsten Besuch in New York dürfen nicht wieder ein paar Jahre vergehen.

There is something in the New York air that makes sleep useless.
– Simone de Beauvoir –

Lust auf ein paar Cocktails über den Dächern New Yorks? Die gibt es hier:
Über den Dächern: Die 6 besten Rooftop Bars in New York

Rückblick Reisen 2016 New York Skyline

Rückblick Reisen 2016 New York SoHo Pastrami Sandwich

Reisen 2016 New York Coney Island

Reisen 2016 New York Coney Island

#September: Österreich – Genusswochenende in Osttirol

Rechtzeitig den Blinker setzen und nicht über den Brenner bis nach Südtirol durchbrettern lohnt sich. Denn in Osttirol ist es mindestens genauso schön. Davon durfte ich mich im September überzeugen, bei einem Genusswochenende im Nationalpark Hohe Tauern. Dem Sonnenaufgang entgegen wandern, Schlipfkrapfen und Kaiserschmarrn en masse verputzen, beim Müller einen selbst gemachten Zedernschnaps verkosten, in entlegene Täler radeln und auf einer einsamen Berghütte schlafen, gibt es etwas schöneres als das im Spätsommer? Das Gute liegt oft so nah und ein verlängertes Wochenende in den Bergen mit viel gutem Essen sollte 2017 wieder häufiger auf dem Programm stehen.

Warum es sich lohnt, nach Osttirol zu fahren, lest Ihr hier:
Osttirol: Genusswochenende im Nationalpark Hohe Tauern

Osttirol Hohe Tauern Defereggen

Osttirol Hohe Tauern Gschlösstal

#Oktober: Indien – Unterwegs in Agra, Delhi und Varanasi

Natürlich kann bei mir kein Jahr vergehen ohne eine Reise nach Indien. Wobei ich 2016 vielleicht tatsächlich eine Pause gemacht hätte. Wenn nicht die Uttar Pradesh Travel Writers Conclave in die zweite Runde gegangen wäre und ich wieder mit an Bord sein durfte. Agra und Umgebung stand dieses Mal auf dem Programm, mit dem Taj Mahal, und den Tempelstädten Mathura und Vrindavan. Von Delhi flogen wir weiter nach Varanasi, der heiligen Stadt am Ganges. Auch wenn ich bereits zum dritten Mal dort war, hat mich diese magische Stadt mit den Ritualen an den Ghats, den verwinkelten Gassen der Altstadt und dieser ganz besonderen Atmosphäre erneut in ihren Bann gezogen.

Mehr zu Agra und Varanasi gibt es hier:
Agra, mehr als das Taj Mahal: Auf den Spuren der Mogule
Hare Krishna, Hare Krisna – die Tempel von Mathura und Vrindavan
Kashi, Benares, Banaras, Varanasi – Die heilige Stadt am Ganges
Galis, Paan Wallahs und Bhang Lassi – magische Momente in der Altstadt von Varanasi

Agra Baby Taj

Agra Taj Mahal

Rückblick Reisen 2016 Varanasi Indien Sadhu

Rückblick Reisen 2016 Varanasi Indien

Im Anschluss habe ich noch ein paar Tage in Delhi verbracht. Habe mich mit meinen indischen Bloggerkollegen durch das Street-Food-Paradies Old Delhi geschlemmt, Paan probiert, die älteste Moschee Indiens besucht und bei meinen Streifzügen durch die engen Gassen die zerfallende Pracht der alten Havelis bewundert. Bin in Haus Khaz Village und Shahpur Jhat unterwegs gewesen, zwei der ältesten Siedlungen Delhis, in denen sich das ursprüngliche Indien mit hippen Cafés, Restaurants und Boutiquen vermischt. Im muslimischen Viertel Hazrat Nizamuddin habe ich den Schrein des großen Sufi-Heiligen Hazrat Nizamuddin Auliya besucht, einen seiner Nachfahren getroffen und den einlullenden Sufi-Gesängen gelauscht.

Delhi came as a shock. There were so many people, and oh, the traffic.
– Tina Turner –

Reisen 2016 Indien Old Delhi Traffic

Reisen 2016 Indien Old Delhi Girl

Reisen 2016 Indien Old Delhi Paan

Übrigens hatte ich eigentlich vorgehabt, über meinen Geburtstag in Indien zu bleiben und noch ein paar Wochen durchs Land zu reisen. Ins Spiti Valley wollte ich, eine entlegene Region im Himalaya. Nochmal nach Kalkutta und Pondicherry. Und nach Gujarat, in die Salzwüste Rann of Kutch. Zum Teil hatte ich auch schon Kooperationen angeleiert. Aber irgendwie fühlte es sich dieses Mal nicht richtig an, so lange unterwegs zu sein. Meine indischen Freunde rieten mir ab, zu dieser Jahreszeit nach Spiti zu reisen. Die Saison sei schon zu Ende, ein Pass war schon geschlossen, zu kalt, kein Strom und schon gleich gar kein Internet, eine wichtige Voraussetzung für mich, da ich meine Projekte von unterwegs fortführen wollte. Die Salzwüste in Gujarat stand nach dem Monsun noch immer unter Wasser. Inlandsflüge kosteten vor Diwali ein Vermögen. Kurzfristig Züge reservieren? In der Feiertagsaison unmöglich.

Irgendwie sollte es dieses Mal anscheinend nicht sein. So habe ich kurzerhand meinen Rückflug umgebucht. Zu Hause haben alle gedacht, es muss was passiert sei, als ich nach noch nicht einmal zwei Wochen wieder in München gelandet bin. Nein, es ist nichts passiert. Aber wenn ich etwas gelernt habe dabei, dann: Es gibt eine richtige Zeit für alles und wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, dann sollte man sich nicht davor scheuen, dem nachzugeben und Pläne zu ändern. Auch wenn das bedeutet, eine Reise vorzeitig zu beenden.

#November: Kapverden – Wandern auf alten Eselspfaden

Außerdem landete ich Ende November im Paradies: auf den kapverdischen Inseln. Acht Tage lang durfte ich auf den Vulkaninseln im Atlantik wandern gehen, auf São Vicente und Santo Antão. Auf alten Eselspfaden, durch grüne Täler, in denen man wie im Schlaraffenland Mangos, Guave und Bananen im Vorbeigehen direkt vom Baum pflücken kann. Bei einem frisch gebrühten Kaffee direkt vom Kaffeebauern pausiert, die schroffe Felsenküste entlang wandert, Berg auf, Berg ab. Durch kleine Dörfer, in denen Afrika auf Portugal trifft. In denen es zumindest drei Tage kein W-LAN gibt. Zeit für Digital Detox. Zeit zum Abschalten. Wie gut das tat. Nach dem köstlichen Abendessen mit viel frischem Fisch sich nur noch von den wandermüden Beine ins Bett tragen lassen. Keine Verpflichtungen. Gute Nacht.
Reisen 2016 Kapverden Santo Antao

Reisen 2016 Kapverden Santo Antao

Reisen 2016 Kapverden Santo Antao

#Dezember: Lissabon – Miradores, Austern und Pastéis

„Der Flug nach Lissabon hat leider Verspätung.“ Wie gut, dass ich von Lissabon nicht direkt weiter musste nach München, sondern nach der Wanderreise auf den Kapverden noch zwei Tage in der Stadt am Tejo hatte. Lissabon im Dezember, hatte ich damit gerechnet, dass mich Sonnenschein und 20 Grad erwarten? Definitiv nein. Ich war das letzte Mal 2002 in Lissabon und war aufs Neue begeistert von dieser charmanten Stadt auf den sieben Hügeln. „Miradores-Hopping“ habe ich gemacht, bin von einem Aussichtspunkt zum nächsten gewandert, durch die Gassen des Bairro Alto geschlendert, habe Street Art bestaunt, das maurische Viertel Alfama erkundet, Pastéis de Nata gegessen. Bei frischen Austern und einem Gläschen Weißwein habe ich es mir gut gehen lassen, bevor ich mit der Electrico nach Bélem gefahren bin, um das neue MAAT zu besuchen. Lissabon, diese entspannte, genussvolle Stadt, war der perfekte Abschluss meines Reisejahres 2016.

Reisen 2016 Lissabon Skyline

Reisen 2016 Lissabon Galeria de Arte Urbana

Weitere Artikel zu Dubrovnik, Stockholm und New York und in Kürze auch zu Delhi, den Kapverden und Lissabon finden Ihr auf dem Blog Travellers Insight.

Reisen, Bloggen und neue Projekte – so war 2016 beruflich

Im Rückblick auf 2015 hatte ich schon angedeutet, dass ein neues Projekt am Horizont winkt. Das ist 2016 tatsächlich gestartet. Und was für ein Projekt: Es ermöglicht mir, meine Leidenschaft für Reisen und Reisethemen mit meiner Erfahrung aus vielen Jahren in der PR und im Social Media Marketing zusammenzuführen. Yay! Wer mehr dazu wissen möchte, schaut einfach mal hier vorbei:
Neue vibrio Case Study: ein Reiseblog für den Flughafen München

Daneben habe ich meine Tätigkeit für das Stadportal muenchen.de ausgebaut, wo ich freiberuflich im Social Media Team arbeite. Und den Blog mit Artikeln über München bestücke, von denen der eine oder andere auch schon mal irgendwo in Indien entstanden ist.

Industrie- und Technologiethemen bleibe ich jedoch auch weiterhin treu. So viele Jahre Kommunikation für High-Tech-Unternehmen prägen und es macht mir immer noch Spaß, über Halbleiter und sonstige Technikthemen zu schreiben. Irgendwann schaffe ich es dann auch, dafür eine Webseite aufzusetzen. Immerhin habe ich schon Namen, Logo und die Domain. Und Visitenkarten. So viel zu den Vorsätzen für 2017 …

Ausblick und Pläne für das Reisejahr 2017

Mir ist gerade ein Artikel in die Hand gefallen, den ich völlig vergessen hatte – meinen Beitrag zur Blogparade „Was sind Eure Reiseziele für 2016?“, zu der Florian von Phototravellers vor einem Jahr aufgerufen hatte. Sikkim, Bhutan, Odisha und Japan hatte ich dort als Reiseziele für 2016 aufgelistet. Leider habe ich es an keinen dieser Orte geschafft. An Bhutan war ich dran, doch die hohen Kosten und die lange Vorbereitungszeit, die man einkalkulieren muss, haben mich dann letztlich abgehalten, von Delhi weiter in das sagenumwobene Königreich im östlichen Himalaya zu reisen. Es hat aber immer noch einen Platz ganz oben auf meiner Wunschliste, ebenso wie Japan. Mir schwirren natürlich auch schon ein paar weitere Destinationen für 2017 im Kopf herum. Aber das lasse ich dieses Mal alles auf mich zukommen. Denn es kommt sowieso wieder anders als man denkt. In diesem Sinne – kein Ausblick auf 2017.

Falls Ihr schon Reisepläne für 2017 habt, hinterlasst doch gerne Eure Tipps als Kommentar!

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2 comments

  1. Es ist immer wieder so schön, wie du uns in die Ferne mitnimmst. Das heitert doch wieder einmal an diesem tristen Januartag sehr auf. Kein Winter ist mir bis jetzt schwerer gefallen und so bin ich sehr dankbar etwas blauen Himmel und viel Licht hier auf deiner Seite zu finden. Da sind wieder wirklich schöne Eindrücke mit dabei. Dubrovnik hat mich auch Jahre später noch nachhaltig beeindruckt. Es steht ganz oben auf meiner Liste der Städte, die ich ein weiteres Mal besuchen möchte. Ich wünsche dir ein ganz spannendes Reisejahr!

  2. Hier ist es heute auch ganz grau und trist und der schöne Schnee schmilzt schon wieder zu einem graubraunen Matsch zusammen, da muss mich sich anderweitig aufheitern! Freue mich wirklich sehr, dass Dich die Berichte gedanklich mit auf Reisen nehmen :-). Dubrovnik war definitiv eines meiner Highlights letztes Jahr, alleine schon wegen der Nähe zu den Bergen. Für Dich auch ein wunderbares, sportlich erfolgreiches Jahr, das hoffentlich auch wieder die eine oder andere tolle Reise mit sich bringt! LG, Alexandra

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