Dubrovnik Old City

Kroatien: 5 Gründe, sich in Dubrovnik zu verlieben

Wenn ich an Dubrovnik denke, denke ich ans Meer. An das von dunkelblau über helltürkis bis smaragdgrün schimmernde Meer der süddalmatischen Adriaküste, an der die Hafenstadt Dubrovnik liegt. An das Meer aus roten Ziegeldächern der Altstadt mit den von der Sonne in warmes Licht getauchten Kalksteinhäusern. Ich denke an die kopfsteingepflasterten Gassen, die sich beiderseits der Flaniermeile Stradun steil die Hügel empor schlängeln in Richtung Stadtmauer. Zwischen den sandfarbenen Häusern sehe ich Farbtupfen, bunte Wäsche, die auf den Leinen im Wind flattert. Ich höre das Geklapper von Besteck, das sich mit dem Läuten der Kirchenglocken mischt, rieche den Duft von frisch zubereitetem Essen.

Dubrovnik

Pretty in pink? Dubrovnik, der Krieg und die Celebrities

Eine typische, mediterrane Altstadt? Ja, vielleicht. Rote Ziegeldächer wie in Dubrovnik findet man auch in Zagreb, in Split und in vielen anderen Städten und Dörfern in Kroatien. Enge Gassen mit bunter Wäsche kennt man auch aus Venedig, Rom oder Neapel. Doch Dubrovnik ist irgendwie besonders. Ich habe kürzlich ein Schwarz-Weiß-Foto von der Altstadt gesehen, auf dem die roten Dächer pink eingefärbt waren. Eine interessante Vorstellung. Die meisten Dächer der Altstadt Dubrovniks sehen übrigens recht neu aus. Während des Unabhängigkeitskrieges 1991/92 wurden 85 Prozent der Dächer zerstört, wie auch fast die Hälfte der Infrastruktur dieser so malerisch wirkenden Stadt, deren Wiederaufbau gut zehn Jahre gedauert hat. Der ein oder andere Einschlag von Granatsplittern ist noch zu sehen, wie etwa in dem dicken Gemäuer des Franziskanerklosters, das die älteste noch arbeitende Apotheke der Welt beherbergt.

Dubrovnik

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Abseits dieser kleinen Narben hat Dubrovnik seinen alten Glanz zurückgewonnen, der schon zu K&K-Zeiten Adelige und Literaten in seinen Bann zog und später auf die Stars und Sternchen und Celebrities aus Hollywood überschwappte. In den Sechzigern turtelten Elizabeth Taylor und Richard Burton in Dubrovnik. Heute erspäht man beim Bummel über die Stradun häufiger bekannte Gesichter wie Michael Douglas, Catharine Zeta Jones, Goldie Hawn, Kurt Russell, Richard Gere, Nick Nolte, Tom Cruise oder Beyoncé. Sie alle genießen das besondere Flair Dubrovniks, bevor sie auf ihre Luxusyachten hüpfen, um sich durch die kroatische Inselwelt schippern zu lassen. Seit kurzem ist auch der King of Bollywood, Shah Rukh Khan, verliebt in Dubrovnik. „How beautiful is Dubrovnik“ twitterte er, als er 2015 zu den Dreharbeiten seines neuesten Films „Fan“ in Dubrovnik weilte, in dem er auf dem Motorrad durch die Altstadt rast und in wilden Verfolgungsjagden über die Dächer der Stadt turnt.

Ich bin alleine in Dubrovnik, habe keinen Richard Burton-Verschnitt zum Turteln dabei, sichte auch kein bekanntes Gesicht aus Hollywood oder Bollywood, das mich vielleicht auf ein Glas Champagner auf seine Yacht einlädt. Doch ich kann verstehen, warum sie Dubrovnik, die „Perle der Adria“, so lieben und immer wieder herkommen. Mich hat Dubrovnik sofort um den Finger gewickelt. Und es gibt mindestens 1001 gute Gründe, warum ich unbedingt wiederkommen möchte. 5 Gründe stelle ich Euch hier vor.

1. Dubrovnik erzählt Geschichten, an jeder Ecke

Ich habe ein Faible für Geschichte und Geschichten. Dafür habe ich in dem Guide Mario Novak, der mir für ein paar Stunden seine Stadt zeigt, die perfekte Begleitung gefunden. Unser Spaziergang startet am Fuße der Festung Lovrijenac. Als Dubrovnik noch ein eigener Stadtstaat war und Ragusa hieß, schützte dieses mächtige, mittelalterliche Fort die Stadt vor venezianischen, türkischen, napoleonischen und österreichischen Angreifern. Über dem Eingangstor ist ein Spruch eingemeißelt, mit dem die Bewohner Ragusas ihre Freiheitsliebe zum Ausdruck brachten: „Wir verkaufen unsere Freiheit für kein Gold der Welt“.

Dubrovnik

Freiheit, ja, die ist auch heute noch wichtig für die Dubrovniker. Fast jeder hat eine Geschichte zu erzählen aus Zeiten, in denen es in Dubrovnik um Freiheit und Unabhängigkeit nicht zum besten bestellt war. Als ich im Kopun am Rudjer-Bošković-Platz zu Mittag esse, lausche ich der Geschichte von Besitzer Toni. Nach dem zweiten Weltkrieg ist seine Großmutter vor den Kommunisten geflohen und nach Argentinien ausgewandert. Die Familie kam irgendwann zurück nach Dubrovnik, wo Toni aufgewachsen ist. Für ihn war es selbstverständlich, im Krieg in den Neunzigern an der Front zu kämpfen. Nach sieben Bombenangriffen lag sein Haus in Schutt und Asche. Er ging nach Deutschland, arbeitete mehrere Jahre in Frankfurt, bevor er nach Dubrovnik zurückkehrte und mit seiner Familie ein eigenes Restaurant aufmachte. Dreimal fallen, dreimal wieder aufstehen, sagt er.

Es ist kein Zufall, dass eines der ältesten Cafés der Stadt den Namen Freiheit trägt, die Caffe Bar Libertina in der Goldschmiedgasse. Hier höre ich ebenfalls spannende Geschichten. Über Luciano, den Besitzer des Libertina. Luci ist etwas schüchtern, kein großer Redner, deshalb erzählt mir Mario, was diesen Ort und Luci so besonders macht. Bei einem Cappuccino und einem selbstgebrannten Schnaps erfahre ich, dass ich es mit einer Berühmtheit zu tun habe. 1968 hat Luciano sein Land, damals noch Jugoslawien, beim Eurovision Song Contest vertreten. An der Wand hängen vergilbte Fotos von Luci und seiner Band, den Dubrovački Trubadurs. Und Fotos von Cliff Richards, Wencke Myhre und Karel Gott, gegen die Luci und seine Mitstreiter damals antraten. Gewonnen hat damals übrigens der Spanier Massiel mit La La La, Pop-Ikone Cliff Richards schaffte es nur auf den zweiten Platz.

2. Ein einzigartiges Freiluftmuseum mit großer Architektur

Dubrovnik erzählt auch große Geschichten, an den Plätzen der Stadt mit den Statuen berühmter Dubrovniker und des Stadtpatrons, dem Heiligen Blasius, den Stadtpalästen, den mittelalterlichen Verwaltungsgebäuden wie dem Rektorenpalast, dem alten Stadthafen, der Kathedrale und den über 60 Kirchen und 40 Kapellen, den Türmen und Festungen auf der Stadtmauer und den Stadttoren wie dem Pile Tor. Was das Ganze so besonders macht, ist unter anderem der Mix aus Romanik, Barock, Gotik und Renaissance, den man selten an einem Ort in dieser Kombination und so gut erhalten vorfindet. Ein Eldorado für mich als fotografiebegeisterte Architekturliebhaberin.

Dubrovnik

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3. Phantastische Ausblicke auf die Altstadt und das Meer

Stadtmauer von Dubrovnik
Noch berühmter als die roten Dächer von Dubrovnik ist die 1940 Meter lange, alte Stadtmauer, die die Altstadt von Dubrovnik umringt. Man ist hier nicht alleine, schließlich ist die Stadtmauer DIE Sehenswürdigkeit Dubrovniks. Doch der Besucherstrom verteilt sich. An den meisten Stellen kann ich in Ruhe den Ausblick genießen, der mir immer wieder den Atem verschlägt. Wie kann eine Stadt nur ein einziges Postkartenmotiv sein? Drei Eingänge gibt es auf die Stadtmauer, einer befindet sich an der Erlöserkirche an der Stradun kurz nach dem Pile Tor, einer bei der St. Lukas Kirche im Osten und einer beim Maritimen Museum neben dem Hafen. Man kann die Runde zwischendurch auch unterbrechen, beispielsweise um in der berühmten Buza Bar einen kühlen Drink zu sich zu nehmen oder am Hafen ein Eis zu schlecken, die Eintrittskarte gilt den ganzen Tag.

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Mount Srd – der Hausberg von Dubrovnik
Einen besseren Ausblick auf Dubrovnik, das Meer und die grüne Insel Lokrum als vom Mount Srd kann man nicht haben. Ich will eigentlich hochwandern, doch in der prallen Sommersonne in Serpentinen den unbewaldeten Weg hinauf zu stapfen erscheint mir dann doch nicht allzu verlockend. Also nehme ich die orangefarbene Seilbahn, um den 415 Meter hohen Hausberg Dubrovniks zu erkunden und das 360-Grad-Panorama zu genießen. Von dem Ausblick auf der Aussichtsplattform konnte ich mich kaum losreißen, was für ein Postkartenmotiv, fast wie gemalt. Doch es lohnt sich, den Blick um 180 Grad zu wenden, denn im Hinterland eröffnet sich ein beeindruckendes Bergpanorama, das zum Teil schon zum benachbarten Bosnien und Herzegowina gehört.

Dubrovnik-Srd-CableCar

Dubrovnik-Srd-OldCity

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4. Kroatische Küche ist mehr als Ćevapčići

Da hast Du wahrscheinlich die ganze Zeit Ćevapčići gegessen, werde ich nach meiner Rückkehr aus Dubrovnik begrüßt. Nein, habe ich nicht. Obwohl die Dubrovniker, vor allem die Kinder, die Hackfleischröllchen heiß und innig lieben, hat die kroatische Küche deutlich mehr zu bieten als das, was man aus den Balkan-Restaurants deutscher Kleinstädte kennt.

In Kroatien kocht man gerne mit lokalen Zutaten, auf den Tisch kommen viel frisches, sonnenverwöhntes Gemüse und Fisch. Fisch mit asiatischem Twist esse ich im Azur. Der kurz angebratene Thunfisch mit Sprossen, gecrushten Cashewnüssen und knusprigen Basilikumblättern ist eine Wucht. Und so leicht, dass noch Platz ist für das „Signature“-Dessert – eine Tarte mit Schokoladencreme.

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Etwas wuchtiger, aber nicht minder lecker ist das Kapaun, dass ich im Kopun verspeise, dem Restaurant von Toni neben der Kirche des Heiligen Ignatius. Das Rezept für das Stubenküken, das mit Weißwein, Honig und Bitterorange zubereitet ist, stammt aus dem 16. Jahrhundert und war angeblich das Lieblingsessen des kroatischen Renaissancedichters Marin Držić. Trotz der süßen Note muss ich noch eine Portion Rozata probieren. Das ist Crème Caramel auf kroatisch.

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Ein Muss auf der anderen Seite der Altstadt: Konoba Lady Pi-Pi. Konobaba ist das kroatische Pendant einer griechischen Taverne, ähnlich solide ist auch das Essen. Geschmacksexplosionen darf man hier nicht erwarten, dafür kann ich zuschauen, wie meine Calamari und die Kartoffeln im Steinofen gegrillt werden. Und der Blick aus der mit Weinreben umrankten Terrasse auf die Altstadt und das blitzblaue Meer sind einfach unbezahlbar. Es empfiehlt sich, sehr früh zu kommen, als ich um 19.00 gehe, passiere ich eine lange Warteschlange.

Wer sich von der pittoresken Altstadt trennen kann, sollte am Pile Tor in den Bus Richtung Babin Kuk auf die Halbinsel Lapan steigen. Im Orsan, dem Restaurant des  Yacht- und Segelclubs, genieße ich ein schwarzes Risotto mit Muscheln und Tintenfisch und einen auf Holzkohle gegrillten Amberjack mit Mangold und Kartoffelstampf – einfach, aber lecker und vor allem superfrisch.

Phantasievoll zubereitete Fischgerichte gibt es im Coral Beach Club am Cava Beach: Unbedingt die mit Mangold gefüllten Wolfsbarschröllchen in Prosecco-Shrimps-Soße mit geröstetem Fenchel, Sellerie und Möhren- und Erbsenmus probieren. Neben dieser Köstlichkeit kann man die relaxte Atmosphäre dieses weitläufigen Beachclubs und den Sonnenuntergang genießen.

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5. Strände und Inseln, nur ein Katzensprung entfernt

Babin Kuk: Coral Beach Club am Cava Beach
Strand in Kroatien, das ist so eine Sache. Weißen, pudrigen Sand sucht man vergebens, wenn man nicht auf einem Betonplateau liegt, dann meistens an einem Kiesstrand. Grobkörnig ist der Sand des Cava Beach in Babin Kuk auch, aber das macht nichts, da ist man nach dem Baden wenigstens nicht so paniert. Überhaupt finde ich es großartig, dass ich meine Städtereise mit so vielen Ausflügen an den Strand verbinden kann. Der Cava Beach mit dem Coral Beach Club liegt in Laufnähe meines Hotels in Babin Kuk und ist damit prädestiniert, um vor dem Abendessen eine Runde in den Sonnenuntergang zu schwimmen und danach auf einem der Felsen einen Sundowner zu trinken. Ein paar hundert Meter weiter gibt es noch den Copacabana Beach, trotz der großen Sunbeds hat er mir irgendwie nicht so gut gefallen.

Dubrovnik

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Dubrovniker Stadtstrand: Banje Beach
Wer nicht hinausfahren machte nach Babin Kuk, kann dem Badevergnügen auch direkt in der Stadt nachgehen, und zwar am Banje Beach, dem Stadtstrand Dubrovniks. Ölsardinenfeeling inklusive, denn der am Ostrand der Stadt gelegene Strand ist nur 100 Meter lang und 30 Meter breit. Dafür kann man von der Strandliege oder beim Paddeln im smaradgrünen Meer einmal mehr den Ausblick auf die Altstadt und die Insel Lokrum genießen.

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Cliff Diving von der Buza Bar an der Stadtmauer
Ein Klassiker, nicht nur für den Sundowner, sondern auch für Abenteuerlustige, die sich gerne mutig vom Felsen ins Wasser stürzen, sind die zwei berühmten Bars Buza Bar I und Buza Bar II unterhalb der westlichen Stadtmauer. Wie Vogelnester kleben die Sonnenschirme und kleinen Tische der Bars an den Felsen, auf denen jeder noch so kleine, ebene Fleck mit einem Handtuch belegt ist. Wer bräunen will, muss leiden, Sonnenliegen mit weichen Matratzen werden genauso überbewertet wie puderfeiner Sand.

Dubrovnik-BuzaBar

Elaphitische Inseln
Wenn die Zeit nicht reicht für einen längeren Segeltörn – von Dubrovnik aus kann man die kroatische Inselwelt auch im Zuge eines Tagesausflugs erkunden. Direkt vor der Tür liegen die Elafphiten, ein Archipel aus 13 Inseln, von denen jedoch nur drei bewohnt sind – Koločep, Lopud und Sipan. Man kann die Inseln mit einem Ausflugsschiff besuchen oder ein Speedboat chartern. Koločep lockt mit einer blauen Grotte, auf Lopud findet man den einzigen Sandstrand weit und breit, ein Franziskanerkloster, Dutzende von Kirchen und eine Kunstinstallation „Your black horizon“. Auf Sipan sollte man unbedingt einen Blick auf den hinter dicken Mauern schlummernden Renaissancepalast in Sudurad werfen. Essen kann man auf den drei Inseln übrigens auch hervorragend, zum Beispiel im Lafodia Sea Resort auf Lopud. Schleckermäulern sei der Schokoladenkuchen mit Bitterorange im Café Mandrac auf Lopud empfohlen.

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Lokrum, die grüne Richard-Löwenherz-Insel
Ein Besuch in Dubrovnik wäre unvollständig ohne einen Ausflug nach Lokrum. Schon die 15-minütige Fahrt lohnt sich. Während auf der einen Seite der Srd und die Altstadt auf Legogröße zusammenschrumpfen, erheben sich auf der anderen Seite Felsen und grüne Pinien. Kein Wunder, dass Lokrum auch die grüne Insel genannt wird. Wer sich die Mühe gemacht hat, zum Fort Royal hochzulaufen, dem von der napoleonischen Armee veranlassten Festungsbau, darf danach entspannen. Entweder bei einem Bummel in den Parkanlagen, die Maximilian von Habsburg anlegen ließ, durch den Klostergarten oder die Pinienwälder oder bei einem erfrischenden Bad im Meer. Obwohl die Fähre aus Dubrovnik alle 30 Minuten neue Gäste ausspuckt, findet man an den felsigen Badestellen tatsächlich seine Ruhe.

Dubrovnik

Dubrovnik

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Mehr zu meiner Reise nach Dubrovnik könnt Ihr auf dem Blog Travellers Insight des Flughafens München nachlesen:
Dubrovnik: rote Dächer, roter Wein und bunte Wäsche
Dubrovnik und das Meer: reif für die Insel

*Die Reise wurde von Transavia, dem Hotel Valamar Lacroma Dubrovnik und Experience Dubrovnik unterstützt. Der Beitrag spiegelt meine eigene Meinung wider.

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32 comments

  1. Sehr anregens und inspirierend. Allerdings gibt es doch noch einen gaaaaanz wichtigen Grund, nach Dalmatien zu reisen: die wunderbare Herpetofauna. Nirgendwo sonst kann man zum Beispiel so einfach einen Scheltopusik in seinem natürlichen Lebensraum finden und bewundern 🙂

  2. Vielen lieben Dank, Lutz. Wie gut, dass ich das mit den Reptilien und Amphibien vorher nicht wusste, ich habe doch eine Schlangenphobie! Wobei, da dürfte ich ja auch nicht mehr nach Indien reisen … Hoffentlich gibt’s bei Euch draußen im Schwimmbad keine Scheltopusikke!?!

  3. He he – keine Sorge, nördlich der Alpen kommen die in freier Wildbahn nicht vor. Und außerdem meiden sie das Wasser, sind ja nichts anderes als überdimensionierte Blindschleichen – übrigens wäre der Urlaub richtig blöde gewesen, wenn ich keine gefunden hätte. Dieses niedliche Exemplar von etwa 1m Länge kroch uns aber direkt vor’s Auto und mir vor die Kamera:

    http://zwetschgenmann.de/wp-content/uploads/2016/01/11415600_10203281997765516_4600665123091768452_o.jpg

    Bei uns ist alles clean im Bad. Und in einem See triffst Du höchstens mal auf eine Ringelnatter, was aber auch erquickend ist. Vielleicht gibt’s ja mal wieder eine Gelbe Anakonda irgendwo 🙂

  4. Vor allem, was schleicht, renne ich davon! Mich hat mal ein Guide in Thailand vom Floß in den Fluß geschubst, die Mitfahrer auch, er fand das lustig, ich konnte gerade noch sehen, wie die riesige Wasserschlange sich davon schängelte. Auf Anakondas in Bayern kann ich gerne verzichten, gruselig! Ach ja, auf einer Wanderung zur Meilerhütte wäre ich beinahe über eine Kreuzotter gestolpert, nirgendwo ist man sicher ;-).

  5. Jetzt habe ich ganz viel Fernweh und auch ein bisschen Hunger bekommen. Sehr schöner Artikel 🙂
    Liebe Grüße
    Christina

  6. Liebe Christina, das freut mich! Dubrovnik ist wirklich wunderschön – und es gibt eindeutig mehr als nur Ćevapčići :-). Liebe Grüße, Alexandra

  7. Hallo Alexandra.
    ich war 2008 in Dubrovnik. Die Stadt ist wirklich schön aber die Massen an Touristen haben mich damals schon abgeschreckt. Ich fürchte das ist heute nicht besser geworden. Dennoch sollte es man mal gesehen haben. Besonders schön fand ich auch die Metallleitern, von denen man einfach in die Adria steigen konnte. Die Bilder haben mich gleich daran erinnert.
    Als Alternativen kann ich übrigens Kotor in Montenegro und die albanische Küste empfehlen.
    Liebe Grüße und weiterhin gute Reise!
    Peter

  8. Hallo Peter,

    die Touristenmassen vor dem Pile Gate und in der Stradun sind schon der Hammer, aber man konnte sie geschickt umschiffen, da die meisten ja nicht links und rechts schauen und die kleinen Gassen nicht aufsuchen ;-). Selbst auf der Stadtmauer hat es sich gut verlaufen. Die Tipps mit Montenegro und Albanien klingen sehr spannend, möchte supergerne die Gegend näher erkunden – auch ein wenig „off the beaten track“. Dir auch weiterhin gutes Reisen!

    Liebe Grüße,
    Alexandra

  9. E

    In der Buza Bar neben den Felsen saß ich letzten Herbst noch zum Sundowner. Ich war insgesamt zwei Mal in der Stadt und wie Kommentastor Peter von den Touristenmassen völlig angenervt. (Kotor/Montenegro im Sommer ist übrigen nicht viel besser) Ich befürchte Dubrovnik entwickelt sich zum zweiten Venedig weil es so gehypt (und das natürlich nicht zu unrecht)wird. Schade, aber so ist die Entwicklung nun mal. Viele Grüße Eva

  10. Hi Eva, ja, das ist wirklich so schade, diese Fluten an Menschen, die so wie ich das empfunden habe, auch viel von den ganzen Kreuzfahrtschiffen ausgespuckt wurden. Ich hatte Glück, dass ich Anfang Juni dort war, da ging es noch. Mit Montenegro und Slowenien hatte ich eigentlich für diesen Sommer geliebäugelt, mal gucken! LG, Alex

  11. Hi Alexandra,
    Dubrovnik ist zwar nicht auf „meiner“ Seite vom Adriatischen Meer, aber deine Beschreibungen vom Essen lassen mich darüber nachdenken, doch einmal „fremd“ zu gehen. Auch die Altstadt würde mir sicher sehr gut gefallen. Toller Artikel, der wirklich ein gutes Bild vermittelt.
    LG
    Elena

  12. Hi Elena, vielleicht inspiriert es Dich ja, die „andere“ Seite der Adria zu erkunden, ich war jedenfalls total begeistert und würde sofort wieder hinfahren. Und die kroatische Küche ist wirklich mehr als Cevapcici, was ich schon als Kind nicht mochte ;-). LG, Alexandra

  13. Ein wunderschöner Bericht mit tollen Fotos, der richtig Lust auf Dubrovnik und Kroatien allgemein macht. Ich finde ja die Bauweise in Kombination mit dem Meer wahnsinnig malerisch. Hier abends durch die Gassen zu schlendern und lecker zu essen ist bestimmt ein tolles Lebensgefühl.

    Viele Grüße

    Victoria

  14. C

    Ja, toll, wegen des Beitrages habe ich jetzt unglaublichen Hunger und ordentlich Fernweh! Scherz beiseite, ein Grund mehr um endlich einmal nach Kroatien zu fahren. Es klingt unglaublich, trotz der Nähe zu Österreich war ich zwar unzählige Male an der ialienischen Adria, aber noch nie auf der anderen Seite. Vielleicht heuer endlich einmal. Danke fürs Appetit machen, liebe Grüße, Claudia

  15. Liebe Claudia, kann Dich gut verstehen, das, was nahe liegt, macht man immer nicht. Von München ist es ja auch nicht so wahnsinnig weit und viele meiner Freunde sind immer zum Segeln hingefahren im Sommer. Für mich war es letzten Sommer auch „Premiere“. Aber ich war definitiv nicht zum letzten Mal dort! LG, Alexandra

  16. R

    Liebe Alexandra, ich durfte oder musste früher immer und ständig mit meinen Eltern ins das ehemalige Jugoslawien – kennt das die junge Generation wohl noch? – und für mich als Jugendlicher war das immer ein sehr freier und ungezwungener Urlaub. Man kann auch sagen – ein Traum, das Wasser die Altstadt von Dubrovnik und über Haupt das Land ist großartig.

    Viele Grüße

    Ralf

  17. Lieber Ralf, kann mich auch noch gut an den Urlaub mit meinen Eltern auf Hvar erinnern, und an die Dorfdisco :-). Dann war ich ewig überhaupt nicht mehr in diesem Land, auch als alle aus München schon zum Segeln und Tauchen nach Kroatien fuhren. Seit dem Besuch in Dubrovnik letzten Sommer habe ich aber definitiv Lust, noch mehr Meer und Städte zu sehen! Viele Grüße, Alexandra

  18. Ich bin ja schon über den einen oder anderen Artikel zu Dubrovnik gestolpert, aber irgendwie hat es mich nie so richtig gepackt. Glückwunsch, du hast es nun geschafft 😉 Dein Bericht vermittelt irgendwie nochmal ein anderes Bild der Stadt und obwohl ich Kroatien bisher primär mit wenig attraktiven Steinstränden verbunden habe, will ich da jetzt hin. Vielleicht klappt es ja im Sommer 🙂

  19. Mich hat Kroatien lange Zeit auch überhaupt nicht gereizt, kenne das auch aus meiner Jugend mit den Steinstränden. Doch irgendwann bin ich neugierig geworden, vor allem auf die Städte. Möchte auch unbedingt mal nach Zagreb und Split und auch die kleineren Orte kennenlernen. Bin gespannt, ob es Dich diesen Sommer hinverschlägt :-). LG, Alexandra

  20. N

    Liebe Alexandra, vielen Dank für Deine schönen Reise-Impressionen. Ich bin bisher eher der Italien-Urlauber, was natürlich daran liegt, dass ich halber Italiener bin. 🙂 Kroatien kommt aber immer mehr in meinen Fokus. Deine Bilder und Eindrücke zeigen mir mal wieder, dass ich dort unbedingt mal Urlaub machen sollte.

    Die kroatische Küche kann ich hier in Kassel ganz gut genießen, da wir hier einen sehr guten Kroaten haben. Daher freue ich mich auch schon darauf, die Küche mal vor Ort zu erleben.

    Sonnige Grüße,
    Nicolo

  21. Lieber Nicolo, aber gerne :-). Italien sollte ich auch mal wieder auf meine Liste packen. Wobei ich auch gerne Kroatien näher erkunden möchte, da das Land auch abseits von Dubrovnik noch vieles zu bieten hat. Von der kroatischen Küche war ich auch ganz begeistert. Sonnige Grüße zurück, Alexandra

  22. Oh, welch toller Artikel und die Bilder haben mich richtig gecatcht. Dass weckt Erinnerungen an meine Kindheit, als wir auch mal in Dubrovnik waren. Die Erinnerungen sind ein wenig verblasst und ich glaube ich sollte unbedingt mal neue einfangen. Danke für die Inspiration. Liebe Grüße

  23. Das freut mich :-). Ja, an Sommerferien in Kroatien bzw. damals noch Jugoslawien erinnere ich mich auch. Es lohnt sich auf jeden Fall, Dubrovnik zu besuchen, kann ich nur empfehlen! Liebe Grüße Alexandra

  24. K

    Allein das erste Bild „pretty in pink“ sorgt für ein Schmunzeln im Gesicht 🙂
    Danke für diese spannenden Einblicke in einen Stadt, die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte.
    Liebe Grüße
    Katja

  25. Liebe Katja, Dubrovnik ist wirklich absolut lohnend, auch wenn es im Sommer viel zu viele Touristen dort gibt, u.a. von den Kreuzfahrtschiffen. Aber im Frühjahr oder Frühsommer ein Traum <3. LG Alex

  26. K

    Ich liebe alte Städt mit Hang zur Geschichte! Ich würde mich wahrscheinlich Stunden in den Gassen und Straßen verlieren. Auch Lokrum würde mich sehr reizen. Die Küste sieht sehr schön aus und ich mag Felsklippen 😉 Irgendwie schwärmt jeder von Kroatien, aber ich war noch nie dort… Das sollte zu ändern sein 😉

  27. Ja, ich habe mich auch in den Gassen „verloren“, nicht verlaufen, aber gestaunt und geschwelgt in den tollen Anblicken und Ausblicken. Die Küste ist wirklich wunderschön, jetzt weiß ich, warum immer alle zum Segeln hinfahren. Ich habe auch definitiv Lust bekommen, Kroatien weiter zu erkunden :-). Liebe Grüße, Alexandra

  28. J

    Oh ja, Dubrovnik ist schön! Aber leider inzwischen auch ganz schön voll… und teuer. Trotzdem wollten wir die Stadt während unseres Sommer-Roadtrips über den Balkan unbedingt besuchen und sind einfach extra früh aufgestanden, so dass wir vor den Reisegruppen durch die Gassen schlendern konnten. Weißt Du, wie voll (oder auch nicht) es dort außerhalb der Hauptsaison ist? Was die kroatische Küche angeht, stimme ich Dir voll und ganz zu. Mmmmmmmmmmmh!

  29. Ich war Anfang Juni dort, da war es schon gut voll am Pile Gate und der Stradun, aber in den ganzen Gassen hat es sich gut verteilt. Ebenso was die Restaurants entgeht. Die typischen Tourischuppen waren gut besucht, aber etwas abseits in den Gassen hat man tolle Juwele gefunden, die nicht so überlaufen waren. Liebe Grüße!

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