Yogalehrerausbildung Trimurti Yoga Goa

Yogalehrerausbildung bei Trimurti Yoga in Goa

Ich bin nicht gut genug. Ich bin nicht flexibel genug. Kann ich ein guter Lehrer sein? Kann ich andere begeistern? Gedanken und Fragen wie diese haben mich jahrelang davon abgehalten, mir einen großen Traum zu erfüllen: Eine Yogalehrerausbildung zu machen. Dabei weiß ich doch, dass es im Yoga nicht darum geht, sich wie eine Brezn zu verknoten oder sich im Kopfstand die Zähne zu putzen. Dass Yoga kein Wettbewerb ist, in dem es gilt, Spitzenleistungen zu erzielen. Dass im Yoga der Weg das Ziel ist. Dass es im Yoga um mehr als um Asanas geht. Dass Gedanken wie diese „anti-yogisch“ sind. Außerdem wollte ich die Ausbildung in erster Linie für mich machen, für meine eigene Entwicklung.

Letzten Sommer habe ich endlich alle Bedenken über Bord geworfen. Und mich für eine 4-wöchige Yogalehrerausbildung in Indien angemeldet. Nachdem mich das Universum unverhofft für eine Bloggerreise auf den Subkontinent zurückschickte, habe ich beschlossen, dies als Wink des Schicksals zu sehen. Es musste alles sehr schnell gehen, denn ich wollte noch vor meiner Abreise Anfang September alles unter Dach und Fach bringen. Ich habe Yogafreunde nach Empfehlungen befragt, stundenlang im Internet recherchiert, verschiedene Schulen angeschrieben. Irgendwie passte nichts so richtig. Entweder waren die Bewertungen durchwachsen. Oder die Termine passten nicht. Oder die Schule bestand nur aus einem Lehrer. Oder der Stil, der unterrichtet wurde, war nicht in meinem Fokus.

Ich war schon kurz vor der Verzweiflung – ich konnte mich nämlich obendrein nicht entscheiden, ob es Rishikesh oder Goa werden sollte -, als ich doch noch fündig wurde. 200-h Yoga TTC. Internationales Lehrerteam, Multistyle-Yoga, im Süden Goas, wenige Kilometer von Palolem, Agonda und Patnem, in einem kleinen Kokoshain, mit angeschlossenen Cottages. Perfekt. Trimurti Yoga, here I come!

200 Stunden Asanasas, Anatomie, Philosophie und Didaktik

Eine Mischung aus Neugierde, Vorfreude und Aufgeregtheit lag in der Luft. 30 Yogis aus einem Dutzend Länder von A wie Aserbaidschan über K wie Kolumbien und S wie Singapur bis U wie USA saßen sechs Lehrern gegenüber. Die uns sagten, dass die nächsten vier Wochen unser Leben verändern würden. Dass wir eine tiefe Transformation erleben würden. Dass die größte Veränderung unsere eigene Praxis sein würde. Dass wir Gelegenheit haben würden, eine Reise in unser Innerstes und zu uns selbst zu unternehmen. Dass wir auf dieser Reise nicht nur unseren Körper und seine Grenzen erforschen würden, sondern auch unsere inneren Ängste, Blockaden und Muster. Dass dabei einige Dämonen an die Oberfläche kommen können, unsere Gefühlswelt plötzlich Karussell fährt, wir Dinge in Frage stellen. Dass das Programm herausfordernd werden würde, uns an unsere Grenzen bringen würde. Dass wir lernen würden, unsere Grenzen zu respektieren, aber auch, über sie hinauszuwachsen. Dass es in den kommenden vier Wochen nicht darum geht, die lateinischen Namen der 600 Muskeln des menschlichen Körpers im Schlaf herunterbeten zu können, sondern ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie unser Körper funktioniert.

Sie sollten Recht behalten, Dougie, Cher, Beryl, Bhaskar und Arya sowie Karo und Ajay, die Gründer von Trimurti Yoga. In allem. Ein Blick auf den Stundenplan, der uns in unserem Orientierungstreffen ausgehändigt wurde, zeigte: Ja, der Tagesablauf ist herausfordernd.

Yogalehrerausbildung-schedule

Yoga around the clock im Yoga TTC bei Trimurti Yoga in Goa.

Yoga TTC Trimurti Yoga Goa

Das Yoga Shala und die Trimurti Cottages wurde in den 4 Wochen des Yoga TTC zu unserem zweiten Zuhause.

Mit den Hühnern aufzustehen machte mir nichts aus. Ich war immer schon vor dem Wecker wach. Weil mich der indische Gockel nebenan weckte. Und weil ich immer Angst hatte, zu verschlafen. Ich gewöhnte mich schnell daran, morgens um 6.20 mit meiner Yogamatte unter dem Arm durch das vom Tau feuchte Gras zum Yoga Shala zu spazieren, die Flip-Flops abzustellen, durch das weiße Moskitonetz zu schlüpfen, die Matte auszurollen, eine ein paar Entspannungs- oder Dehnübungen zu machen, um den Schlaf aus dem Körper zu vertreiben, und den Tag mit Chanting und Meditation zu beginnen. Ein sanfter Start in den Tag. Der Auftakt für einen Tag, der zu 99% aus Yoga bestand.

Nach der Meditation blieben wir direkt auf der Matte für eine zweistündige Morgenpraxis, in der wir wochenweise Hatha, Vinyasa und Ashtanga praktizierten. Nach dem Frühstück stand Anatomie auf dem Programm. Hier zerlegten wir nicht nur den physischen Körper in seine Einzelteile, sondern beschäftigten uns auch mit dem subitlen Körper, mit Energien, Koshas, Chakren und Nadis. Auf Anatomie folgte Didaktik, wo wir uns mit den verschiedenen Yogarichtungen und den Prinzipien des Unterrichtens auseinandersetzten. Was sind die Unterschiede zwischen Hatha, Vinyasa und Iyengar? Was sind die Prinzipien des Ashtanga Yoga? Was ist Anusara Yoga? Was ist Sivananda Yoga? Wie baut man eine Yogastunde auf? Wie gibt man Anweisungen? Feedback? Wie entwickelt man einen eigenen Stil?

Nach der Mittagspause tauchten wir ein in die Welt der Yogaphilosophie. Wir erfuhren mehr über die Geschichte der jahrtausendealten Yogatradition, lasen die Sutren von Pantanjali, lernten, was Trigunas sind, was sich hinter Yamas und Niyamas verbirgt, was der achtgliedrige Pfad des Yoga ist und was einen guten Yogi ausmacht. In der Unterrichtseinheit Adustment & Alignment nahmen wir einzelne Asanas auseinander, um zu lernen, wie sie korrekt aufgebaut werden und wie man seine Schülern richtig in die Haltung hineinbringt und gegebenenfalls korrigiert. Die Evening Reflection war meistens eine sanftere Stunde, mit Yoga Nidra, Yin Yoga, 5-Elements-Yoga, oder Chakra Yoga bildete sie einen perfekten Abschluss für einen langen Tag. Dazu kamen verschiedene Workshops wie Kids Yoga, Pränatal Yoga oder Lach Yoga („What time is it?“ „Time to laugh, hahahaha!“).

Yogalehrerausbildung Trimurti Yoga Goa

Nach unserem Examen waren wir noch ausgelassener als sonst, vor allem beim Lach Yoga.

YogalehrerausbildungTrimurti Yoga Goa

Beim Kids Yoga Workshop mit der großartigen Holly Younglove wurden wir selber wieder zum Kind.

Grenzen erforschen, erweitern und respektieren

An meine körperlichen Grenzen stieß ich recht schnell. Bereits am zweiten Tag spürte ich, wie meine Kraft nachließ. Besser gesagt, hatte ich das Gefühl, es ist überhaupt keine Kraft vorhanden. Die Arme zitterten schon bei der zweiten Chaturanga Dandasana. Ich spürte jeden Muskel. Vielleicht nicht alle 600. Aber zumindest die wesentlichen Muskeln, die beim Yoga im Einsatz sind. Ich spürte den Mangel an Praxis in den vorangegangenen Wochen und Monaten. Den Sommer über in München hatte ich mich zu sehr mit meinen anderen Projekten beschäftigt, zu Lasten meiner Yogapraxis. Und während der sechs Wochen, die ich vor der Ausbildung durch Indien gereist war, hatte ich meine Yogamatte kein einziges Mal ausgerollt. Keine Zeit, kein Platz. Alles Ausreden. Die Quittung bekam ich postwendend.

The challenge of Yoga is to go beyond our limits, within reason. – B.K.S. Iyengar, Light on Life –

Schwitzend stand ich Morgen für Morgen auf der Matte, ich war immer versucht, mir zu sagen, das schaffe ich nicht, ich muss eine Pause machen. Immer kurz vor der Kapitulation. Doch ich kapitulierte nicht. Ich wusste, dass ich es kann. Dass es nur mein innerer Schweinehund ist, der mir einen Streich spielt. Der mir sagt, ach, was quälst Du dich denn so. Du kannst Dich auch mit Deinem Notizbuch hinsetzen und zuschauen. Klar, das hätte ich immer wieder machen können. Beim Beobachten des Unterrichts lernt man auch eine Menge. Doch ich wollte meine Selbstpraxis verbessern. Und das ist mir auch gelungen. Auch wenn der Schweiß weiter in Strömen floss und mir mein Körper Rückmeldung gab, dass vier bis fünf Stunden Asanapraxis am Tag ungewohnt sind, bemerkte ich relativ schnell Fortschritte. Der Körper ist ein kleines Wunder, wird zügig kräftiger und flexibler. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass die Praxis weniger anstrengend wurde. Das soll sie auch gar nicht. Aber sie wurde irgendwie leichter und leichtfüßiger. Bei verschiedenen Haltungen musste ich erkennen: Bis hierhin und nicht weiter. Ob diese Grenzen jemals aufweichen, weiß ich noch immer nicht. Aber ich weiß: Es ist nicht schlimm, wenn sie nicht aufweichen. Manchmal ärgerte ich mich, wenn etwas nicht klappte. Doch dieses Gefühl lernte ich zu verscheuchen. Grenzen erforschen, Grenzen verschieben, aber auch Grenzen respektieren, das ist Yoga.

Yoga bedeutet auch, nicht den Ehrgeiz zu haben, alles sofort zu können. Mit den Anatomiebegrifflichkeiten hatte ich zu Anfang ganz schön zu kämpfen. Der Biologieunterricht war schon lange her. Und dann auch noch auf Englisch. Clavicula? Scapula? Ilio Tibial Band? Lattismus Dorsi? Wie soll ich bloß die Prüfung schaffen? Falscher Ansatz. Genauso wie die Angst vor der praktischen Prüfung. Hilfe, ich soll schon nach der ersten Woche unterrichten? Ja, schließlich bist Du in einer Yogalehrerausbildung. Das schöne ist: Wir waren alle hier, um etwas zu lernen, um zu wachsen. Niemand kritisiert Dich. Wir unterstützen uns gegenseitig. Die ausgebildete Physiotherapeutin gab Nachhilfe in Anatomie. Abends nach dem Essen saßen wir mit unseren Büchern und Unterlagen in der Lounge, beantworteten gemeinsam die Übungsfragen.

Ich habe die Lehrproben während des Kurses überstanden, genauso wie die theoretische und praktische Abschlussprüfung. Dass vor der praktischen Prüfung im Vorfeld ein paar Tränen fließen, der Kopf beim Probedurchlauf leer ist, man sich nicht daran erinnern kann, wie die nächste Sequenz aussieht, gehört genauso dazu, wie links und rechts zu verwechseln. Das passiert sogar erfahrenen Lehrern. Doch es ist gut, sich direkt auszuprobieren. Es ist so wie beim Autofahren. Theorie ist wichtig. Aber richtig Autofahren lernt man nur, indem man sich ans Steuer setzt. Bei der Yogalehrerausbildung ist es genauso. Im Anatomie- und Philosophieunterricht zu sitzen, zuzuhören und sich Notizen zu machen ist das eine, selbst zu praktizieren und zu unterrichten ist das andere.

Yogalehrerausbildung Yoga Goa

Müde Yogis nach dem Mittagessen, bevor der Philosophieunterricht mit Bhaskar-Jii losgeht.

Yogalehrerausbildung Trimurti Yoga Goa

Unser kleines Paradies, die Trimurti Cottages, in einem kleinen Kokoshain in Südgoa.

Yogalehrerausbildung Trimurti Yoga Goa

Auf den Kaffee konnte ich leider nicht verzichten, gab es als Extra-Energiespritze neben dem Ingwertee.

Yogalehrerausbildung Trimurti Yoga Goa

EIne Yogastunde will gut vorbereitet sein.

Yogalehrerausbildung Trimurti Yoga Goa

Yoga TTC Trimurti Yoga Goa

Dead Guy musste immer wieder zur Reparatur nach der Demo im Anantomieunterricht, aber er feierte mit uns unser Examen.

Multistyle Yoga TTC bei Trimurti Yoga

Für mich war die Ausbildung bei Trimurti Yoga genau das richtige. Ich wollte unbedingt in eine Schule, die mehrere Stile unterrichtet, da ich mich nicht festlegen wollte. So vielfältig und unterschiedlich die Yogarichtungen waren, die wir praktiziert haben und in denen wir ausgebildet wurden, so vielfältig und unterschiedlich waren unsere Lehrer.

Beryl, der selbsternannte „Anatomie Nerd“ und Kaffeeliebhaberin, hat mit Hilfe von „Dead Guy“, unserem Yogaskelett, eine trockene Materie wie Anatomie mit einer solchen Begeisterung und so anschaulich vermittelt, dass man unweigerlich zum Fan von Abduktoren und Adduktoren und exzentrischer Kontraktion wurde und nie mehr vergessen wird, warum man den Quadriceps Femoris nach ungewohnter körperlicher Bewegung spürt.

Dougie war unser Drill Instructor, hart, aber sanft im Kern. In seinen Stunden habe ich am meisten geschwitzt, und am meisten mit mir gekämpft. Doch ich verdanke ihm, dass ich gegen meinen inneren Schweinehund angekämpft habe. Gelernt habe, zu was mein Körper fähig ist, dass noch ein bisschen was geht. Und wie gut es sich anfühlt, wenn man erkennt, dass so manche Grenze nur eine selbstgesteckte Grenze ist, und wenn man diese Grenze überwindet.

Cher war die gute Seele, ein sanftes Wesen, die einfach nur Liebe ausstrahlt. Sie hat uns immer wieder daran erinnert, was es bedeutet Yoga zu leben, nicht nur auf der Matte. Ihre Stunden waren das Balsam für die Seele.

Bhaskar-Jii und Aryia-Jii, unsere beiden indischen Lehrer, waren das i-Tüpfelchen. Sie praktizieren nicht nur Yoga, sie sind die Personifizierung von Yoga. Auch wenn sie als Brahmachari gewissen weltlichen Dingen entsagen, waren sie alles andere als weltfremd. Sie waren prädestiniert dafür, uns die Welt der yogischen Philosophie authentisch näher zu bringen.

Während ich diese Zeilen schreiben, kullern mir ein paar Tränen die Wangen hinunter. Das passiert mir immer wieder, wenn ich die vier Wochen in Goa reflektiere. Es war eine intensive Zeit. Eine Zeit, in der ich viel über mich gelernt habe. In der ich in meiner Yogapraxis nicht nur einen Schritt, sondern viele Schritte gemacht habe. Und es wirkt noch nach. Sowohl, was die Yogapraxis auf der Matte angeht, als auch in anderen Aspekten. Ich war nicht sicher, ob ich wirklich unterrichten möchte. Ich habe mich getraut. Nicht zuletzt dank der Ermutigungen, die wir immer wieder bekommen haben. Nicht zu lange warten. Als Lehrer wächst man jeden Tag. An seinen Schülern. Vor der ersten Yogastunde, die ich hier in München gegeben habe, war ich fast genauso nervös wie vor der praktischen Prüfung in Goa, als ich 25 angehende Yogalehrer eine halbe Stunde unterrichten musste. Ich war nervös, obwohl es nur eine private Einzelstunde war. Meine Stimme war belegt, mir war es peinlich, dass sie zitterte. Je öfter ich unterrichte, desto mehr Selbstvertrauen gewinne ich. Gleichzeitig lerne ich selbst jedes Mal wieder etwas neues. Yoga ist eine Reise. Auch als Lehrer.

Ich bin dankbar, dass ich bei so großartigen Lehrern lernen durfte. Sie haben uns gelehrt, was Yoga ist. Sie haben uns beigebracht, in uns hineinzuschauen. Uns mit unseren Mustern auseinanderzusetzen, mit unseren Ängsten und Zweifeln. Uns einen Weg gezeigt, diese zu überwinden. Flexibel zu sein. Selbstvertrauen zu haben. An uns und unsere Fähigkeiten zu glauben. Das versuche ich jeden Tag.

Yogalehrerausbildung Trimurti Yoga Goa

Die Überreste unserer Examensfeier. Flowers everywhere.

Yogalehrerausbildung Trimurti Yoga Goa

Zertifizierte Multistyle-Yoga-Lehrerin, ich kann es immer noch nicht glauben.

Yogalehrerausbildung Trimurti Yoga Goa

Der Schweiß und die Tränen haben sich gelohnt!

Yogalehrerausbildung Trimurti Yoga Goa

Let the lion out! Wir haben es geschafft, und sind frisch gebackene Yogalehrer.

Happy Yogis bei der Graduation Party am Strand von Patnem.

P.S. Wie Ihr die für Euch passende Yogaschule für eine Yogalehrerausbildung in Indien findet und wie Ihr Euch am besten auf ein Yoga TTC vorbereitet, erfahrt Ihr in einem der nächsten Blogposts.

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28 comments

  1. F

    Liebe Alex, auf den Bericht habe ich mich schon so sehr gefreut! Das klingt nach einer wahnsinnig tollen Zeit und ich beneide dich wirklich. Ich möchte auch unbedingt bald mal ein längeres Yoga-Retreat in Indien machen (auch wenn ich danach keine Lehrerin bin), am liebsten einen Monat oder so. Goa wäre wirklich der perfekte Ort dafür, oder auch Kerala. Ich bekomm schon wieder Indien-Sehnsucht!
    Liebe Grüße
    Franzi

  2. Liebe Franzi,

    es war auch eine unglaubliche Erfahrung. Ich bin so froh, dass ich mir endlich diesen Traum erfüllt habe. So platt es klingt, aber während dieser vier Wochen lernt man wirklich etwas für’s Leben. Ich kann es nur empfehlen. Auch, wenn Du keine Lehrerin werden möchtest. Goa ist wirklich ein wunderbarer Ort für Yoga. Oder die Berge. Hach, ich würde auch am liebsten schon wieder meinen Rucksack packen! Aber jetzt gewinnen wir ja erst einmal unser Waffel-Hotel-Wochenende an der Ostsee oder bei den österreichischen Nachbarn :-).

    Liebe Grüße und bis ganz bald,
    Alex

  3. I

    Liebe Alex, einfach ein wunderbarer Beitrag. Hat mich auch wieder voll zurückversetzt in meine vier Wochen YTT ein Monat nach deiner Gruppe <3 Eine Zeit, die ich so schnell nicht vergessen werde und aus der ich heute noch schöpfe. So viele Emotionen – so viel Offenheit, … so viel Yoga! soooo schön 🙂 LG Isabella

  4. Liebe Isabella, vielen lieben Dank, das freut mich sehr! Ich habe auch immer noch einen Flashback von der Zeit, vor allem nach Schreiben des Blogposts. Ich kann es noch immer nicht glauben, dass das alles wirklich passiert ist. Ich werde es auch nie vergessen und es hat definitiv viel in Bewegung gesetzt. Und ich freue mich, dass ich auch Dich und die November-Gruppe noch kennenlernen durfte, noch mehr großartige Yogis :-). Alles Liebe und vielleicht komme ich ja mal nach Wien zum Chocolate-Yoga :-).

  5. F

    Liebe Alex, auch bei mir kullert ein Tränchen beim Lesen deines wundervollen und lebendigen Berichtes über unsere phantastische Zeit bei Trimurti im Jungel. Ja, auch mich haben diese 30 Tage verändert und meine insgesamt 6 monatige Reise – quer durch diesen verrückten Subkontinent – sehr inspiriert…Danke dir! Danke Trimurti! Danke Indien! OM Shanti Shanti Shanti

  6. Lieber Frank, ich werde diese 30 Tage nie vergessen. Sie hatten uns ja gewarnt, „it will be life changing“ :-)! Und Indien macht auch etwas mit einem, vor allem, wenn man so lange unterwegs ist. Unglaublich, dass Dein halbes Jahr auch schon vorbei ist! Wünsche Dir heute „happy sightseeing“ in Mumbai, trink einen frischen Fruchtshake für mich an dem kleinen Stand in Fort und genieße Thailand! Bis ganz bald, in Köln, München oder Mumbai, und Om Shanti, die Alex :-).

  7. S

    Liebe Alex, beim letzten Abschnitt sind mir auch fast die Tränen gekommen. Die vier Wochen in Dharamsala waren für mich wohl auch die intensivsten meines Lebens. Ich hab so viel gelernt über mich und über das Leben im Allgemeinen. Und die Kombination aus Indien und Yoga ist einfach unschlagbar 🙂
    Ich habe die Ausbildung übrigens auch ganz lange aufgeschoben, weil ich dachte ich sei noch nicht so weit. Und dann habe ich die Ausbildung endlich gemacht und festgestellt, dass das echte Abenteuer jetzt erst losgeht 😀 Ich war auch total aufgeregt vor der ersten Stunde. Aber ich denke, das geht fast jedem frischgebackenen Lehrer so und legt sich ja zum Glück mit der Zeit 🙂

    Ganz liebe Grüße aus Köln!

  8. Liebe Shirani,

    ganz lieben Dank für Deinen Kommentar! Es ist schön zu lesen, dass Du eine ähnliche Erfahrung gemacht hast. Ein Außenstehender kann wahrscheinlich gar nicht so recht nachvollziehen, was das Yoga TTC alles so mit einem macht. Man lernt wirklich so viel über sich und das Leben. Und ja, erst nach der Ausbildung geht die Reise erst richtig los. Ich gebe im Moment nur ein paar Privatstunden, doch auch daran wachse ich jedes Mal. Und mich juckt es schon in den Fingern, das Advanced Training draufzusetzen. Mal gucken :-).

    Viele liebe Grüße von der Isar an den Rhein!

  9. M

    Liebe Alex, ich bin eigentlich ganz zufällig hier gelandet, mache gar kein Yoga, aber dennoch habe ich sehr interessiert deine Yoga-Beiträge gelesen.
    Meine Freundin macht demnächst ein Yoga-Studio in München auf, bei der Planung und der Suche nach Lehrern habe ich ihr etwas geholfen. Und weil das Studio in der Nähe ist, habe ich mir vorgenommen, dort mit Yoga anzufangen. Vor ein paar Jahren hatte ich mal ein paar Workshops besucht, die ich super fand, aber irgendwie nie die Zeit und Muße, regelmäßig hin zu gehen. Jetzt ist die Zeit für etwas neues gekommen!
    LG Martina

  10. Liebe Martina, freut mich sehr, dass Du meinen Blog gefunden hast und in den Posts über Yoga gestöbert hast! Das klingt ja spannend mit dem neuen Studio Deiner Freundin, vielleicht ist das tatsächlich der Startschuss für Deine „Yogakarriere“? Manchmal braucht es etwas länger, aber wenn der Funke einmal übergesprungen ist, dann lässt es einen nicht mehr los! Wenn Du magst, schreib mir doch mal, wo ich das Studio finde, vielleicht kann ich ja auch mal zum Praktizieren kommen! Liebe Grüße, Alex

  11. A

    Hallo liebe Alexandra, Danke das du deine tollen Erfahrungen mit uns teilst. Ich bin gerade auf der Suche nach einer Yogaausbildung in Indien und bin dadurch auf dein Blog gelandet! Vielen Dank, dein Blog motiviert mich noch mehr und am liebsten würde ich gleich loslegen! Wie perfekt sollte man die englische Sprache beherrschen? Ich habe lange nicht mehr gesprochen… Liebe Grüße!

    Sat Nam und Namaste

    Anna

  12. Liebe Anna, freut mich sehr, dass Du meinen Blog gefunden hast und Dir der Artikel über die Yogalehrerausbildung in Goa weiterhilft! Obwohl der Start meines Yoga TTC bei Trimurti Yoga jetzt bald schon ein Jahr zurückliegt, ist die Erinnerung an diese einprägsame Zeit noch sehr lebendig. Ich kann es nur empfehlen. Englisch sollte man schon recht gut beherrschen, u.a. weil Du auch selbst ziemlich schnell kleinere Einheiten auf Englisch unterrichten wirst und es schon so nicht einfach ist, sich die ganzen Anweisungen zu merken. Aber wenn Du eine gute Basis hast, wirst Du schnell reinkommen, wenn Du den ganzen Tag Englisch hörst und sprichst. Vielleicht magst Du mich ja wissen lassen, wo Du schließlich Deine Ausbildung machen wirst und welche Erfahrungen Du dabei gemacht hast!

    Liebe Grüße,
    Alexandra

  13. A

    Danke liebe Alexandra. Mein Herz hat eigentlich schon entschieden! Gerne werde ich dir berichten! Ich bin sehr gespannt wie mein Yogaweg weitergehen wird.. bis dahin wünsche ich dir alles Liebe!

  14. Glückwünsch <3. Wünsche Dir schon jetzt alles Gute dafür und bin gespannt zu hören, wie es war! Alle Liebe, Alexandra

  15. V

    Hallo Alex,

    nach langem Suchen hat mich dein Yoga Bericht schließlich überzeugt im November mein Yoga TTC auch bei Trimurti zu absolvieren:-) Ich bin voller Vorfreude, habe jedoch auch großen Respekt bezüglich der körperlichen Ausdauer die hierfür benötigt wird. Welche Unterkunft kannst du dort empfehlen? Alleine oder doch zu zweit?

    Liebe Grüße aus Frankfurt, Viola

  16. Hallo Viola,

    das freut mich sehr! Und schon um Novemer, hui, das ist ja schon ganz bald! Ich wünsche Dir ganz viel Vorfreude und eine tolle Zeit bei Trimurti in Goa! Es wurde seit letztem November, wo ich dort war, einiges neu gebaut auf dem Gelände, die neueren Cottages sind meines Wissens etwas geräumiger, so dass es auch zu zweit für vier Wochen passen sollte. Viel Zeit alleine wirst Du in der intensiven Zeit sowieso nicht haben ;-). Alles Liebe und wenn Du magst, melde Dich gerne nach dem TTC, bin gespannt zu hören, wie es war! Alex

  17. S

    Liebe Alexandra,
    ich hätte ein paar konkrete Fragen. Ich überlege nämlich auch gerad nach Goa zur Yogaschule zu fliegen.
    Wie hast du das mit der An- und Abreise gemacht? Bist du schon ein paar Tage eher angereist und danach noch geblieben? Und bist du direkt nach Goa oder nach Mumbai geflogen?

    Liebe Grüße
    Sarah

  18. Liebe Sarah,

    ich war insgesamt fast vier Monate in Indien, bin von Chennai über Hyderabad nach Goa geflogen und von Goa wieder nach Chennai, weil ich nochmal Zeit in Tamil Nadu verbracht habe. Bin aber z. B. schon einen Tag vorher bei Trimurti angereist. Ich glaube, Du kannst Dich bis zu zwei Tage vor und nach dem TTC dort „einimieten“. Viele meiner „Mitschüler“ sind vorher auch schon ein bisschen in Indien herumgereist oder danach. Persönlich fände ich es recht stressig, direkt nach der Anreise aus Deutschland das TTC zu beginnen, da die Anreise schon schlaucht und das TTC natürlich auch anstrengend ist. Die meisten aus D sind über Mumbai gekommen, je nach Abflughafen in D gibt es keine Direktflüge nach Goa. Wenn Du noch mehr Fragen hast, jederzeit gerne!

    Liebe Grüße
    Alexandra

  19. R

    Liebe Alexandra, ein wirklich toller Bericht! Ich war schon öfter in Indien in Ashrams für Yoga Vacations. Nun möchte ich endlich den Schritt wagen und dasTTC machen… Allerdings möchte ich das TTC machen um wirklich einmal alle Aspekte des Yogas kennenzulernen. Tiefer in die Philosophie einzutauchen, zu meditieren, das ganze Drumherum zu lernen und alle Asanas korrekt ausführen zu können (zumindest zu wissen wie es gehen sollte ;-)). Lehrer möchte ich eigentlich nicht werden. Du schreibst, dass das TTC auch für Leute itneressant ist, die kein Teacher werden wollen. Der Fokus liegt also nicht so sehr auf das Lernen zu unterrichten? Und ist der Fokus sehr westlich? Ich finde die verschiedenen Yoga-Stile sehr interessant, möchte aber schon auch ein indisches Erlebnis und kein zu westliches TTC.. Kannst du mir dazu vielleicht noch etwas sagen? Vielen lieben Dank dir und Namaste!

  20. A

    Ich bin ganz zufällig hier gelandet und habe diesen wunderbaren Bericht mit Interesse gelesen. Ich würde gerne im Winter eine Yogalehrerausbildung in Indien machen – zusammen mit meinem Mann:-) – nicht um zu unterichten, sondern um mehr über Yoga und mich selbt zu erfahren. Ich habe über deine Ängste und Freude gelesen, und fühlte mich sehr angesprochen. Ich verstehe Englisch ganz gut, ich müsste nur schon seit ewigen Zeiten nicht mehr sprechen, somit bin ich nicht gerade sehr gesprächig. Ich fürchte mich vor den Prüfungen und würde gerne wissen, wie die schriftliche und praktische Prüfung verläuft. Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du mir deine Erfahrungen dazu schreiben könntest:-)
    Da wir erst in Januar 2018 nach Indien fliegen, habe ich noch Zeit meine eigene Praxis zu verbessern, ich bin aber ein „Angsthase“ und alle Prüfungen und neue Situationen (und das alles auf Englisch) machen mich jetzt schon nervös:-)
    Danke und alles Liebe für die Zukunft.

  21. Liebe Andrea, freue mich riesig, dass Du bei Deinen Recherchen auf Traveling the World – Stories of a Travelista und den Bericht über meine Yogalehrer-Ausbildung bei Trimurti in Goa gestoßen bist. Vor den Prüfungen hatte ich auch sehr viel Respekt. Auch wenn ich behaupten kann, das mein Englisch recht gut ist – die anatomischen Fachbegriffe sind schon an sich eine Herausforderung und dann noch im Englischen, nicht einfach. Das Schöne: Man lernt zusammen mit den anderen Yogis. Und unterstützt sich da gegenseitig. Neben Anatomie wurden auch Didaktik und Philosophie geprüft. Man bekommt im Vorfeld Probefragen, kann sich diese mit Hilfe seiner Unterlagen uns Mitschriften erarbeiten und wenn man das Abends immer wiederholt, klappt das auch mit der Prüfung. Für die praktische Prüfung hat man auch Zeit, etwas zu erarbeiten, das macht man dann auch in seiner Gruppe. Ich habe mein Konzept auf dem iPad mit in die Stunde genommen – einfach als mentale Stütze, gebraucht habe ich es nicht. Ich kann Dich nur ermutigen! Alles Liebe, Alexandra

  22. S

    Liebe Alexandra, auf der Suche nach einer für mich passenden Yogalehrerausbildung in Indien, bin auf Deinen Bericht gestoßen und habe ihn mit großer Freude gelesen. Am liebsten würde ich mich sofort in den Flieger setzen und anfangen 😉 Leider muss ich aber noch bis Januar warten. Da ich auch einige bedenken habe, ob mein Englisch ausreicht, um alles richtig zu verstehen, wäre es toll, wenn Du mir ein paar der Bücher nennen könntest, die auf der Liste standen. Dann könnte ich jetzt schon anfangen, mich darauf vorzubereiten.
    Vielen lieben Dank im Voraus!
    *Susann

  23. Liebe Susann, freut mich sehr, dass Du auf meinen Artikel gestoßen bist und klasse, dass Du auch eine Ausbildung machen willst. Ich kopiere hier mal die Bücherliste hinein, die wir zur Vorbereitung bekommen haben. Ganz viel Erfolg und wenn Du noch Fragen hast, melde Dich jederzeit gerne! Liebe Grüße Alexandra

    Bücherliste:

    1. Anatomy
    • The Key Muscles of Hatha Yoga, Ray Long, MD FRCSC
    • The Key Poses of Hatha Yoga, Ray Long MD FRCSC
    • Anatomy of Hatha Yoga, Coulter, H. David
    • Yoga Anatomy, Lesslie Kaminoff

    2. Philosophy
    • Light on the Yoga Sutras of Patanjali, B.K.S Iyengar
    • Four Chapters on Freedom: Commentary on the Yoga Sutras of Patanjali, Swami Satyananda Saraswati, Bihar School of Yoga
    • The Yoga Sutras of Patanjali, Feuerstein Georg
    • The Tree of Yoga, B.K.S. Iyengar
    • The Book of Secrets, OSHO
    • Joy, The Happiness that comes from within, OSHO
    • The essence of Yoga, OSHO
    • The power of Now, Tolle Ekhart

    3. Practice
    • Asana Pranayama Mudra Bandha, Swami Satyananda Saraswati, Bihar School of Yoga
    • The Light on Yoga, B.K.S Iyengar
    • YOGA The Path to Holistic Health, B.K.S. Iyengar
    • Learn how to Use Astanga Yoga & Meditation, Jean Hall, Doriel Hall
    • Yoga Mala, Pattabhi Jois

  24. J

    Namaste,
    liebe Alexandra, vielen Dank für diesen herrlichen Artikel. Ich war schon länger auf der Suche nach einer passenden Yoga Schule in Indien und mit jeder gelesenen Zeile wurde die Überzeugung größer, jetzt auf das Richtige gestoßen zu sein.
    Deine inspiriende Weise, das Erlebte und Gefühlte durch Worte wieder zugeben, haben bei mir einen tiefen Eindruck hinterlasen. Darum werde ich versuchen, so mal meine Planung, dort im Feb. 18 die 200h Ausbildung zu absolvieren.
    Falls im Laufe meiner Vorbereitung auf dieses Abenteuer Fragen auftauchen sollten, würde ich mich sehr freuen wenn ich mich mit diesen Fragen an Dich wenden dürfte.
    Alles Liebe und Gute auf deinem weiteren yogischen Lebensweg.
    Jochen

  25. Namaste Jochen, es freut mich sehr, dass Du auf meinen Artikel gestoßen bist und er Dich in Deiner Entscheidung bestärkt. Vor genau zwei Jahren steckte ich inmitten der Vorbereitung und Auswahl und kann mich noch gut daran erinnern. Ebenso lebendig sind noch die Erinnerungen an diese unvergesslichen vier Wochen in Goa, klingt zwar pathetisch, aber sie waren lebensprägend. Das sagen auch meine Mitstreiter. Melde Dich jederzeit gerne, wenn Du noch Fragen hast. Viele liebe Grüße, Alex

  26. J

    update,
    habe Deine hilfreiche Buchliste gleich genutzt, um mich mit Literatur einzudecken… ;-). Du hast aber doch nicht alle Bücher mit nach Indien geschleppt, oder?
    Liebe Grüße Jochen

  27. Ich hatte tatsächlich vor, welche mitzunehmen, da ich jedoch vor und nach der Ausbildung für mehrere Monate mit dem Rucksack in Indien unterwegs war, war mir das dann doch zu viel Gepäck. Trimurti Yoga hat aber auch eine gut bestückte Bibliothek. Was ich jedoch im Nachhinein mitnehmen würde: das Anatomiebuch Lesslie Kaminoff, extrem nützlich zum Nacharbeiten während der Ausbildung und zur Vorbereitung / Lernen für die Prüfung.

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