Blogger schenken Lesefreude: Englisches Exemplar von „Kafka am Strand“ zu gewinnen

blogdenwelttag-logoHeute ist es wieder soweit: Leseratten, Literaturliebhaber und Bücherwürmer rund um den Globus feiern den „Welttag des Buches“. Und auch dieses Jahr gibt es dazu wieder die wunderbare Aktion „Blogger schenken Lesefreude“, wo Blogger ihre Lieblingsbücher verlosen. Die meisten Teilnehmer sind Literaturblogger und nicht Reiseblogger wie ich. Für mich gehört jedoch Reisen und Lesen untrennbar zusammen. Ich besitze unzählige Bücher von Autoren, die sich mit den Städten und Ländern beschäftigen, die ich bereise, angefangen von A wie Andreas Altmann und „Notbremse nicht zu früh ziehen“ oder „Triffst Du Buddha, töte ihn“ über M wie Suketu Mehta und „Maximum City“ bis zu T wie Jeet Thayil und „Narcopolis“ (den ich übrigens 2013 in München zu seinem Buch interviewen durfte und mit dem ich letzten Sommer in Delhi und in Shanghai bei einem Glas Wein über Politik, Kunst, Literatur und seinen neuesten Roman disktutieren konnte, der dieses Jahr veröffentlicht werden soll).

Egal wo ich bin, in Shanghai, Delhi oder wie jetzt kürzlich in Darjeeling – ich fühle mich magisch angezogen von Buchhandlungen. Ich liebe es, in den Regalen zu stöbern, neue Autoren zu entdecken und komme fast immer mit einem Stapel neuer Bücher zurück. In der Regel von einheimischen Autoren, die über ihr Land und ihre Kultur schreiben. Als ich letzten Sommer in Shanghai war, bin ich natürlich auch wieder in einer Buchhandlung gelandet. Es gab dort unzählige Bücher von Haruki Murakami, einem meiner Lieblingsautoren. Ich wollte mir eigentlich eines seiner neuesten Bücher kaufen, verließ den Fine Arts Bookstore in der Fuzhou Road jedoch mit der englischen Ausgabe von „Kafka am Strand“ in der Tasche den Laden. Wie das passieren konnte, keine Ahnung. Vielleicht war ich so überwältigt von der großen Auswahl an englischsprachigen Büchern? Ich lese nämlich sehr gerne auf Englisch und in München ist die Auswahl leider nach wie vor sehr beschränkt.

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Auch wenn Murakami die Geschichte des Kafka Tamura bereits 2004 veröffentlicht hat, gehört dieser Roman für mich immer noch zu den Besten, die er geschrieben hat. Mehr zu „Kafka am Strand“ könnt Ihr übrigens hier nachlesen. Ich würde mich riesig freuen, wenn das englischsprachige Exemplar aus dem Fine Arts Bookstore in Shanghai im Rahmen von „Blogger schenken Lesefreude“ einen neuen Besitzer findet, der Hurakami vielleicht noch nicht kennt oder es gerne einmal auf Englisch lesen würde.

Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, muss lediglich eine der folgenden zwei Aufgaben lösen.

Aufgabe 1:
Hast Du einen Lieblingsautor und ein Lieblingsbuch? Wenn ja, gebe Name und Titel im Kommentarfeld unter diesem Artikel an.

oder

Aufgabe 2:
Beantworte folgende Fragen und sende die Antworten per Mail an lattek(at)yahoo.de.

1. Wie heißt der Protagonist in der Erzählung „Drive my Car“ in „Von Männern die keine Frauen haben?“

2. Wo hat Tsukuru Tazaki aus „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ gelebt, bevor er nach Tokio zum Studieren ging?

Teilnehmen könnten Ihr bis 1. Mai 2015.

Der Gewinner oder die Gewinnerin werden danach zeitnah benachrichtigt. Ich freue mich auf Eure Antworten und Kommentare!

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13 comments

  1. S

    Liebe Alex,

    ich habe tatsächlich dieselbe Angewohnheit wie du und stöbere auf meinen Reisen ebenfalls viel in Buchläden 🙂 Auf einer Trekkingreise durch Nepal habe ich in einem Buchladen das Buch „3 Cups of Tea“ von Greg Mortenson entdeckt, was mich sehr inspiriert hat:

    „The astonishing, uplifting story of a real-life Indiana Jones and his humanitarian campaign to use education to combat terrorism in the Taliban’s backyard
    Anyone who despairs of the individual’s power to change lives has to read the story of Greg Mortenson, a homeless mountaineer who, following a 1993 climb of Pakistan’s treacherous K2, was inspired by a chance encounter with impoverished mountain villagers and promised to build them a school. Over the next decade he built fifty-five schools—especially for girls—that offer a balanced education in one of the most isolated and dangerous regions on earth. As it chronicles Mortenson’s quest, which has brought him into conflict with both enraged Islamists and uncomprehending Americans, Three Cups of Tea combines adventure with a celebration of the humanitarian spirit.“

    Ein weiteres Buch, was definitiv zu meinen all time favorites zählt ist Harper Lees „To kill a mockingbird“:
    „Compassionate, dramatic, and deeply moving, To Kill A Mockingbird takes readers to the roots of human behavior – to innocence and experience, kindness and cruelty, love and hatred, humor and pathos. Now with over 18 million copies in print and translated into forty languages, this regional story by a young Alabama woman claims universal appeal. Harper Lee always considered her book to be a simple love story. Today it is regarded as a masterpiece of American literature.“

  2. hallo, liebe sarah!

    das freut mich aber riesig, dass du hier mitmachst, wie schön :-)!

    „three cups of tea“ steht auch in meinem bücherregal, habe es letztes jahr von tiina zum geburtstag bekommen, nachdem wir gemeinsam in kalkutta im oxford book shop schon darum herumgeschlichen waren!

    dann bist du jetzt der erste bücherwurm in der lostrommel :-):

    viele liebe grüße,
    alex

  3. Liebe Alex,
    bei mir ist das mit den Lieblingsautoren ja immer so phasenweise. Da waren schon Hemingway (yeap, am liebsten im Original), Saramago (zugegeben, nicht immer leicht verdaulich – ich denke nur an „Die Stadt der Blinden“ oder „Eine Zeit ohne Tod“) und Nooteboom (der Reisende). Auch die wunderbaren Bücher von Juli Zeh dürfen nicht fehlen. Durch Murakami liest sich vor allem mein Mann sehr gerne.
    Viele Grüße und bis bald mal wieder, Nadine
    PS: „Magisch angezogen“? – Das kenne ich nur zu gut! Eine ganz tolle Bücherei habe ich neulich in Maastricht besucht. Kennst du die?: http://www.kulturnatur.de/2015/04/16/von-wegen-plattes-land/

  4. Liebe Nadine,

    wie schön, dass ich Dich hier auf dem Blog treffe und Du bei der Verlosung mitmachst! Wahrlich keine einfache Kost, Deine Lieblingsbücher! Habe mich an der Uni gegen die Amerikanistik entschieden und für die Anglistik, meine Kommilitonen haben mit Hemingway ganz schön geschwitzt! Saramango habe ich letzen Sommer gelesen, nicht einfach – und einen Buch-Film-Vergleich gemacht: http://www.travelingtheworld72.de/der-buch-film-vergleich-der-doppelgaenger-und-enemy/.

    In Maastricht war ich leider bisher noch nicht, aber alleine wegen der tollen Buchhandlung würde ich mich einmal auf den Weg dorthin machen – in einer gotischen Kirche nach Büchern stöbern und dann umgeben von Tulpen Kaffee trinken ist genau das richtige für mich!

    Liebe Grüße und bis zum nächsten Iron-Blogger-Treffen :-),
    Alexandra

  5. M

    Ich bin von Berufswegen bücherverrückt – Germanistin eben. 🙂 Ich liebe alles „Alte“, aber auch Belletristik. Meine absolute Lieblingsautorin ist und bleibt Hilde Domin! Ein Geheimtipp! 🙂

  6. liebe marissa,

    vielen dank für den geheimtipp, obwohl ich mich im rahmen eines redaktionspraktikums in new york einmal mit deutsch-jüdischer literatur beschäftigt habe, kannte ich hilde domin bis heute früh nicht, klingt sehr spannend, was ich gerade dazu gelesen habe, ich werde mir ihre werke einmal näher ansehen.

    einen guten start ins wochenende und ich packe dich hiermit in die lostrommel für „kafka on the shore“ :-).

  7. L

    Huhu,

    oh, das mache ich auch immer und besonders in Indien kann man Bücher ohne Ende so günstig kaufen (und sich dann in großen Paketen nach Deutschland schicken lassen). In Darjeeling habe ich auch einige Stunden in einer Buchhandlung verbracht 😉

    Mein Lieblingsautor ist Martin Suter, er schafft es einfach immer, mein Interesse zu wecken und mich an das Buch zu fesseln, ganz egal, wie langweilig/unbekannt mir die Thematik vorher vorkam. Besonders begeistert bin ich von „Der Koch“, welches ich auch sehr gerne verschenke.

    Liebe Grüße 🙂

  8. huhu leona,

    dann warst du in darjeeling bestimmt auch im oxford bookstore am oberen ende von the mall? wunderbare bücher dort! und dann gab es noch einen kleineren weiter unten, richtung unterhalb von frank ross, warst du dort auch? ich habe inzwischen unzählige bücher aus indien daheim ;-).

    ich habe nur den film „der koch“ gesehen, muss jetzt aber unbedingt mal eines seiner anderen bücher lesen, martin suter wurde mir erst kürzlich von jemanden ans herz gelegt. hach, ist das schön, so viele buchtipps hier!

    liebe grüße,
    alex

  9. S

    Ich habe viele Lieblingsautoren und viele Lieblingsbücher… aber als Reisebloggerin in einem Kommentar auf einem Reiseblog würde ich mich jetzt für „Karten!“ von Simon Garfield entscheiden, großartige Geschichten über alle Arten von Landkarten, von mittelalterlichen über den Londoner U-Bahnplan bis hin zu Welten in Computerspielen. Liebe Grüße:-)

  10. liebe steffi, habe direkt mal simon garfield bei google eingegeben, noch so ein toller buchtipp, ich glaube, ich werde die nächsten monate mit lesen verbringen ;-). und nachdem ich dich jetzt in die lostrommel packe, surfe ich doch mal schnell bei dir vorbei, um den krimi zu gewinnen ;-). LG, alex

  11. K

    Hallo,

    meine Lieblingsautorin ist Barbara Wood, am Besten gefällt mir ihr Buch „Traumzeit“.

    Viele Grüße
    Kristina H.

  12. schön, dass du dabei bist, kristina! und ab in die lostrommel :-). einen schönen tag wünsche ich dir, alexandra

  13. An dieser Stelle vielen lieben Dank an alle Teilnehmer der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“!

    Das Los hat eben entschieden ….

    … the winner is: KRISTINA H.!!!

    Kristina, magt du mir Deine Adresse zukommen lassen, damit ich Dir das Buch zuschicken kann?

    Liebe Grüße,
    Alexandra

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